Immobilien Lexikon


Instandhaltungsrücklage

Wie hoch sollte die Erhaltungsrücklage sein?


Die Erhaltungsrücklage dient der Wohnungseigentümergemeinschaft zur Finanzierung künftiger Reparaturen am Gemeinschaftseigentum. Ihre angemessene Höhe lässt sich nicht allein nach der Wohnfläche beurteilen. Alter, Zustand, technische Anlagen und absehbare Maßnahmen sind entscheidend.


Eine hohe Rücklage ist kein Ersatz für einen guten Gebäudezustand, eine niedrige Rücklage aber ein Warnsignal bei großem Sanierungsbedarf. Käufer sollten Kontostand, Zuführungen, Entnahmen und beschlossene Maßnahmen prüfen.


Einfach gesagt: Die Rücklage ist das finanzielle Polster der Eigentümergemeinschaft für größere Reparaturen. Eine niedrige Rücklage kann spätere Sonderumlagen wahrscheinlicher machen.