Immobilien Lexikon


Hausgeld

Hausgeld einer Eigentumswohnung richtig einordnen


Das Hausgeld ist der monatliche Vorschuss des Wohnungseigentümers auf die gemeinschaftlichen Kosten. Es umfasst typischerweise laufende Bewirtschaftungskosten, Verwaltung und Zuführungen zur Erhaltungsrücklage. Nur ein Teil kann bei Vermietung auf den Mieter umgelegt werden.


Ein niedriges Hausgeld ist nicht automatisch vorteilhaft. Es kann auf zu geringe Rücklagen oder aufgeschobene Instandhaltung hinweisen. Käufer sollten Wirtschaftsplan, letzte Jahresabrechnungen, Vermögensbericht und geplante Maßnahmen gemeinsam prüfen.


Einfach gesagt: Das Hausgeld ist die monatliche Vorauszahlung des Wohnungseigentümers an die Gemeinschaft. Nicht jeder darin enthaltene Betrag darf an einen Mieter weitergegeben werden.